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Gibt es ein Gott?

by Ernest O'Neill
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EINSTEIN UND DARWIN SAGEN :“JA“.

Die meisten unter uns meinen, das um über die Existenz von Gott entscheiden zu können, dieses ein viel zu großes Thema ist für einfache Leute so wie wir. Immerhin verfügen wir nicht über den großen Verstand in der Welt - dafür gibt es andere Menschen die mehr intelligent sind als wir. Was denken diese überhaupt?........ Ein Einstein zum Beispiel? Er hat behauptet: „Meine Religion besteht aus einer demütigen Bewunderung für den unbegrenzten superiören Geist, der sich selber offenbart in den schlichtesten Details, die wir in der Lage sind wahrnehmen zu können mit unserem schwachen  Verstand. Diese tief emotionale Überzeugung von der Gegenwart einer überlegenen und argumentierenden Autorität, die sich offenbart hat in dem nicht zu umfassenden Universum, formt mein Ansicht über Gott."1

Aha, aber hatte Darwin  damals nicht gezeigt, wie die Ordnung des Universums erklärt werden konnte durch die Evolution - ohne Gottes eingreifen? Nein, das nicht - wohl aber stellt er fest in seinem „ The Origin of Species“,  „Es gibt eine Erhabenheit in dieser Lebensbetrachtung mit seinen multiplen Kräften, die alle durch den Odem des Schöpfers auf die eine oder andere Weise ins Sein gebracht worden sind, und  zwar, weil dieser Planet in Bewegung gesetzt worden ist, entsprechend dem festgesetzten Gesetz der Schwerkraft, beginnend mit solchem Anfang, der die meist atemberaubenden und endlosen Formen angenommen hat, welche noch immer in der Entwicklung sind."2

WAS BEWEGT HUXLEY „NEIN“ ZU SAGEN?

Sowohl für Darwin als auch für Einstein , die Entwicklung eines geordneten Universums konnte nur dadurch  durchführbar gewesen sein, weil  ein intelligenter Geist das evolutionäre Programm entworfen hatte. Aber, wieso glauben  nicht alle großen Intellektuellen an die Existenz von Gott ? Die Antwort hierauf muß sein: weil noch andere irrationale Vorurteile sich in das logische Funktionieren des menschlichen Verstandes einmischen. Der Novellist und Agnostiker ALDOUS HUXLEY bekennt offen: „Ich hatte Beweggründe der Welt nicht eine eigene Meinung zu gestatten. Folglich angenommen daß sie deswegen keine hatte, aber wohl in der Lage war ohne Schwierigkeit  befriedigende Begründung zu finden für diese Annahme.

Der Philosoph der keinen Sinn findet in der Welt, macht sich nicht exklusiv Sorgen um ein Problem das einzig in dem Metaphysischen liegt; aber er beschäftigt sich damit, zu beweisen daß es keinen gültigen Begründung gibt warum er nicht so tun sollte so wie er möchte, oder warum seine  Freunde ihre politische Macht nicht ablegen sollten, und nur in solch einer Weise  regieren das am meisten nur für sie selber vorteilhaft ist.“ „Und für mich,“ noch immer HUXLEY, „ ist die Philosophie der Sinnlosigkeit (Nihilismus) ein basisches Instrument für die Befreiung sowohl auf sexueller als auch politischer Ebene."3

Are you being coldly intellectual?

Es ist deutlich, daß ein anderen Faktor, neben der Vernunft, den menschlichen Verstand beeinflussen kann beim Nachdenken über die Frage ob es ein Gott gibt ja oder nein,  und dieser Faktor ist der Wille.Viele, die für sich in Anspruch nehmen, daß sie sich mit  einem rein intellektuellen Thema  befassen,  und zwar auf eine kühle distanzierte Weise, sind sich bewußt, sowie HUXLEY, daß sie sich mit einer  bloßen intellektuellen Frage ohne Konsequenzen   die wir hier zu beantworten haben, sondern daß es  hier um  eine Antwort geht zu finden auf eine Frage, die jedes Teil unseres Lebens beeinflussen wird. Dann wird schockierend deutlich, wenn wir einmal  feststellen daß es tatsächlich einen Gott gibt, und daß wir logischer Weise gebunden werden die Kontrolle über unser Leben  seinem Willen zu unterwerfen. Etwas daß die meisten von uns eben nicht wollen!

Darum, es ist nur ehrlich festzustellen, daß einige intellektuelle  und große Persönlichkeiten unserer Ära zu der Schlußfolgerung gekommen sind, daß es tatsächlich ein Höchstes Wesen gibt, und daß trotzdem die Anerkennung der Existenz von Gott,- mit seinen ergreifenden und freiwillentlichen Auswirkungen dieser Folgerung, somit einige der Intellektuellen, die die Existenz eines Gottes verneinen, damit verurteilt haben.

Dennoch, die vordringlichste Ansicht , und zwar schon seit Jahrhunderten, ist wohl, wie es eine antike Eingravierung ,  gefunden in Mesopothamie, 4000  vor Chr. sagt  : „Der Mensch sollte uneingeschränkt dem Gebot seines Gottes gehorchen“ Ob es nun PLATO  400 vor Chr., oder Hunderte Jahre später Mao Tse Tung war, als dieser sich an den  Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika ,in 1977, richtete mit diesen Worten „Es geht nur um ein Ding: der Glaube an  einen existierenden Gott ist dem Menschen angeboren! Egal wie primitiv die Menschheit, egal wo auch in der Welt, immer  ist da diese unausgesprochene Unterstellung daß Gott verantwortlich ist für die Schöpfung der Welt, wobei Anbetung und Ehrfurcht Ihm bewiesen werden in der  einen oder anderen Form eines zeremoniellen oder opferbringenden Systems.

WIESO GIBT ES ORDNUNG UND ENTWURF IN DEM UNIVERSUM?

Mit welcher Berechtigung ist der Glaube an der Existenz eines Höchstens Wesens, der das Universum geschaffen hat, solch eine allgemeine und natürliche Sache in der Menschheit?
Die Antwort muß darauf lauten: weil menschliche Geschöpfe, seien sie wie Einstein oder primitive Stammesangehörige, sie alle reagieren auf dieselbe Weise  beim sehen von Gegenständen so wie ein Berg oder eine Planet, und sie sich sofort wundern und fragen: „Wer hat diesen hierher  gestellt?“ Und tatsächlich, sie hätten ja wohl einer Gehirnwäsche unterzogen werden müssen, oder instruiert worden sein um diese Frage nicht an sich heran kommen zu  lassen. Übrigens ihr Denken funktioniert auf die selbe Art und Weise wie der einfachen „Ursache und Folge“- Argumentation, die sie auch in ihrem täglichen Leben anwenden. Mit anderen Worten, die Menschen sind überzeugt das es der Existenz eines Schöpfers benötigt, als die meist auf der Hand liegende Erklärung für die Existenz des Universums.

Zum Beispiel, was wäre Ihre Reaktion wenn Sie, morgens aus Ihrer Haustür kommend, einen pur goldenen Porsche in Ihrer Einfahrt parkiert sehen sollten? Würden Sie zurück ins Haus gehen und Ihrer Familie  sagen: „ Ich wundere mich was für eine Explosion hatte dieses Auto draußen im Sein gerufen ?“  Gebildete Leute  könnten Sie herausfordern  mit Argumenten wie dieses: “Können Explosionen etwas kreieren oder vernichten?“ Würden Sie darauf eingehen mit: „Nun,dieser Porsche ist offensichtlich hervorgekommen aus einer spontanen Erzeugung von der einen oder anderen aufspaltenden Substanz!“  Und schließlich gibt es noch eine andere Möglichkeit womit Sie meinen feststellen zu  können: „Offensichtlich hat sich dieser Porsche aus einen VW Beetle herausgebildet!!“

Sie sind sich wohl sicher daß Sie in keiner Weise  auf diese drei Argumentationen eingehen können.  Wäre Ihre  nüchterne Bemerkung nicht einfach  so : „Ich wundere mich wer das Ding dort abgestellt hat!“  Keiner der anderen Kommentare  erklären auf welche Weise dieser Porsche  entstanden war. Sie sind schlicht Hypothesen wieso etwas zur Explosion hätte gebracht werden können, falls es etwas gab zum explodieren; oder wieso ein spontanes Hervorrufen überhaupt könnte stattgefunden haben, seitdem es früher einmal eine Substanz gab, die sich tatsächlich aufgespalten hatte.  Oder anders :wieso sich etwas herausbilden konnte, wo es früher mal etwas gegeben hatte das sich aus etwas herausgebildet hat. Aber keine dieser Theorien nimmt die Notwendigkeit vorweg um die elementare Frage zu beantworten : „ Wer oder was, hat  Ursprung und erste Ursache veranlaßt für das Entstehen des Universums?“

IST GOTT  EIN „ES“ ODER EIN „ER“ ?

Aber wieso ziehen wir die Frage  nach dem „WER“, statt einfach „WELCHER“ in Betracht? Stellen Sie sich vor, sie kämen an einem Morgen aus Ihrmn Schlafzimmer und am Boden sehen Sie Knochen liegen, wie sollte dann Ihre Reaktion sein? Etwa: „Hmmmmm,  welcher Kannibale hat hier mal wieder einen Menschen gefressen?“ Natürlich nicht! Sie wüßten es doch sofort:“ Ach was, Wiedermal dieser Hund!“ Ähnlich, wenn Sie ein Stück Papier gefunden hätten, mit einer komplizierten Kalkulation auf der einen , und auf der anderen Seite  ein Zitat aus Milton’s „Paradise Lost“.  Ihre verärgerten  Gedanken wären bestimmt nicht: „Große Güte, mein kleiner Bruder läßt wiedermal seine Aufgaben  herum liegen“, Sie wußten: „ Ach was, mein  Bruderherz hat mal wieder seine Hausaufgaben verloren!“

Kommen wir zur Sache: die Ordnung und der Entwurf des Universums sieht aus wie das Produkt eines Verstandes, das nicht nur intelligent ist, sondern auch einrm Person gehört. Kann ein Stein, als lebloses Objekt, einen lebendigen Gegenstand, ZB eine Blume, kreieren? Kann ein Hund einen Menschen machen? Könnte ein unpersönliches „Elan vital“ (Lebenskraft) 6 Billionen Personen ins Leben rufen, die alle unterschiedlich sind, und mit einem Geist und mit Emotionen ausgestattet, etwas wozu wir immer noch nicht in der Lage sind diese zu reproduzieren, trotz all unserer ausgeklügelten Technologien ?? Nehmen wir noch mal ein Beispiel: Wenn Sie auf einem Spaziergang eine Armbanduhr gefunden hätten, würden Sie sofort feststellen können daß diese Uhr ein handgemachtes Produkt eines Uhrmachers war, der alle notwendige Teile und Variationen verstehen kann die notwenig sind um solch eine Uhr zu entwerfen und anfertigen zu können.
Ähnlich, wenn Sie die komplexen Verhaltensweisen und Reaktionen von verschiedenen Personen, womit Sie täglich umgehen, beobachten, könnten Sie selbstverständlich die Schlußfolgerung ziehen, daß der Schöpfer der Menschen wenigstens selber auch eine Person sein muß, so wie wir. Zusammenfassend, es gibt absolute Anhaltspunkte für  Ordnung und Entwurf des Universums, die deuten auf die Gewißheit das der Schöpfer von allem eine Person sein muß.

WIESO REDET MAN VON DEM GEWISSEN UND DER MORAL?

Ein andere wunderbare Tatsache die uns  menschliche Wesen betrifft, deutet auf einen persönlichen Geist, der hinter der Schöpfung der Welt und  der Menschen steht. Die meisten von uns werden zustimmen daß der heutige Zustand der Welt deutlich demonstriert daß es uns Menschen leichter fällt Verkehrtes als  Gutes zu tun. Naheliegend, es ist leichter für uns unser Temperament  zu verlieren statt zu beherrschen. Und es liegt wohl  in unseren Art an erster Stelle für unsere eigenen Rechte und Belange auf zu kommen, obwohl sich dies alles auch auf Kosten des Lebens unserer Mitmenschen auswirkt. Und das wissen wir. In der Gesellschaft stellen wir uns immer kämpferisch auf -  das gilt sowohl auf  internationaler,  nationaler, als auch auf die sozialer Ebene. Desto mehr eine Stadt sich ausbreitet, desto mehr gleicht sie einem Urwald. Persönlich gesehen: wir kritisieren anderen eher, statt sie zu loben, kommen eher für unsere eigenen Belange auf, als daß wir die des anderen berücksichtigen. Und doch, obwohl wir für dies alles ein Einsehen haben, und  diese Anschuldigung  auch stimmt, verhalten wir uns dennoch oft als große Egoisten.Trotzdem wir dies alles festgestellt  haben, muß gesagt werden daß Selbstsucht falsch ist.
Aber woher kommt denn das Gespür für das, was Gut oder Böse, Richtig oder Falsch ist? Hiermit konfrontiert zu werden, belastet uns zu sehr  und möchten es von unserer Schulter abschütteln, denn es verursacht Schuldgefühle, und bringt uns dazu,  Dinge zu tun, die zu unserem eigenen Nachteil sind.

Warum auch sollte ein zänkisches, streit- und selbst-süchtiges Bündel Geschöpfe es am falschen Ende haben, wenn es da nicht ein Wesen gäbe, besser als sie selbst sind, das sie geschaffen hat mit einem Gefühl für moralische Verpflichtungen, das wir unser Gewissen nennen ? Warum sollten wir uns überhaupt verpflichtet sehen die Dinge zu tun, die unseren Nachbarn zu Gute kommen, oder wozu sollten wir unser Bestes geben, um die Gesellschaft Instand zu erhalten, wenn es für uns selbst einfacher ist, unsere eigenen Interessen vor die von unseren Nachbarn oder selbst die ganze Gesellschaft zu stellen?

Man kann schwer dieses Gefühl für Instinkt halten weil es, um wieder ein Beispiel zu nennen, oft so zu sagen funktioniert so wie in Herdentieren oder in individualistischen Überlebungskünstler, wenn es darum geht einen Ertrunkenen aus dem Wasser zu holen.
Es ist nicht einfach um das wofür wir erzogen worden sind , als Norm zu sehen für das einigst und richtigste was es gibt. Deswegen schon  nicht, da es eine Allgemeingültigkeit des Gewissen hat, daß nicht zu erklären ist inder einen oder die anderen Form von Erziehung allein;
Keine Gruppe, wie primitiv auch, betrachtet Egoismus als eine Tugend.
Dieses moralische Gefühl ist nicht nur eine Verhaltensweise die uns paßt oder die sich lohnt, schon deswegen nicht, da es uns so oft ungelegen kommt und es so viel von uns fordert.

Die meist glaubwürdige und auf der Hand liegende Erklärung ist, erstens,  wir befinden uns nicht in einem geschlossenen gesellschaftlichen System  , sondern deswegen, und das ist zweitens,  es gibt ein Persönliches Wesen , daß höhere Verlangen hat um mit und durch uns menschliche Geschöpfe etwas zu erreichen, dem wir von Natur aus folgen, auch wegen unseres Gewissen , das immer Signale bekommt aus dem Universum außerhalb unserer Atmosphäre.

GIBT ES EINEN GOTT ? Die positive Antwort darauf scheint wohl die meist auf der Hand liegende Erklärung zu sein, das die Ordnung und der Entwurf des Universums, als auch für unsere eigene gebildete Persönlichkeit, und bestätigt hiermit auch die Existenz unseres Gewissen. Alle diese detaillierten Beweise belegen jedoch noch nicht die Tatsache daß es faktisch Gott gibt, dennoch macht der Glaube diese berechtigt in der empirischen Beweisführung, d.h. Auf Basis von objektiver Wahrnehmung, von bestimmten Phänomenen  seit der Gründung der Welt.

Ich möchte mehr über Gott kennen, hat Er mit uns gesprochen?

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  1. Bennett, Lincoln
    The Universe and Dr. Einstein
    New York, Wm. Sloane Associates, 1975
    p. 95 Return to text..
  2. Darwin, Charles
    The Origin of Species
    Chicago, Great Books of the Western World, 1952
    p. 243 Return to text.
  3. Huxley, Aldous
    Ends and Means
    London, Chatto and Windus, 1938
    pp. 270ff Return to text.