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Ist die Bibel Geschichte oder Mythos?

durch Ernest O’Neill

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Warum diese Frage?

Die Mehrzahl von uns glaubt  an die Existienz Gottes. Aber es stellt sich die Frage, ob es auch empirische Beweise dafür gibt.
Wir sehen uns als Menschen die an einem persönlichen, von außen auf der Welt einwirkenden Schöpfer Gott glauben. Gleich Darwin 1 und Einstein 2, die sich auch Theisten bezeichnen,  akzeptieren wir die Existenz Gottes als die wahrscheinlichste Erklärung für die Entwicklung und den Zustand des Universums und für unseren eigenen Indivualität.

In der Annahme, das Gott wirklich existiert, spüren wir daß er sich irgenwie unmittelbar zu erkennen gegeben haben muß.
Wir erkennen daß der Schöpfer über außengewöhnliche Fähigkeiten verfügt, denn Entwurf und Ordnung des Universums lassen sich nicht aus Augenblickseinfälle und Zufall herleiten. Und aus leblose Materie kann unmöglich ein lebendiges Wesen geschaffen werden.
Das Vostehende ist nur eine beschränkte Aussage über die Schöpfung Gottes.

Die Person Gottes

So wenig wir beim Betrachten eines Möbelstücks auf das Wesen des Schreiners schließen können, so wenig vermögen wir in der Schöpfung die Persönlichkeit Gottes zu erkennen. Jedoch ist das Wissen über das, was ihn charakterisiert , für uns von größter Wichtigkeit. Wir verdanken ihm letztlich unser Leben und das, was den Sinn unseres Daseins ausmacht.
Nicht wenige meinen, daß Gott Züge an sich hat, die despotisch oder tyrannisch sind. Wenn wir aber - als seine Geschöpfe - eben diese Eigenschaften offenbaren, würde er uns dennoch nicht fallen lassen. Weil er gnädig, geduldig, gerecht und sanftmütig ist, macht er es möglich daß wir ihm darin nacheifern.

So gesehen ist die Existenz Gottes möglicherweise eine akademische Frage. Aber sein Wesen ist eine Existentzfrage für uns, insofern wir im Licht der Realität leben wollen.

Hat Gott je gesprochen?

Aber wie kann man etwas über eine Person aussagen, solange man sie  nicht gesehen oder gehört hat? Das ist unmöglich!  Das gilt auch im Blick auf den Allerhöchsten Gott, der das Universum geschaffen hat: Ohne daß Er sich  uns Menschen zu erkennen gibt oder offenbart , gibt es keine Möglichkeit für uns niedere Wesen, das Charakter ein höheres, wie ihn, zu verstehen.

Für diejenigen, die wissen möchten, wie Gott aussieht, ist und bleiben die Kernfragen: „Hat Er je gesprochen?“,“Haben wir darüber verläßliche Aufzeichnungen?“  Gehen wir durch die Jahrhunderte zurück, viele unserer Vorväter haben uns jene Worte bezeugt, die unser Gott gesprochen, so wie das Zeugnis von den Taten, die Er vollbracht hat.

Griechische und lateinische Mythen

Homer, um ein Beispiel zu nennen, ist der früheste griechische Schriftsteller, dessen Werke uns bekannt sind.  900 v Chr. hat er eine Szene im Himmel beschrieben, in der er Gott sagen läß: „ Zeus hat sich in einer Ansprache den Unsterblichen zugewandt.“ und so fuhr fort:  „Was ein beklagenswertes Ding ist es, dass Menschen die Götter beschuldigen, sie seien die Ursache ihrer Probleme. Stattdessen ist es doch ihre eigene Bosheit, die vielerlei Leiden über sie bringt, schlimmer als jene, die das Schicksal ihnen zufügt.’“3.  Aus diesem Vorfall können wir ableiten daß Zeus als das Oberhaupt der Götter seinen Ärger  darüber ausspricht, dass wir als menschliche Wesen ihn verantwortlich machen für unser Unglück. Aber  Vorsicht! Wir können diese Worte von Homer nicht so nehmen, als wären sie eine wahre Wiedergabe von Worten unseres Schöpfer Gott! -  sie sind doch nur ein Zeugnis von der Dichtung Homers!  Seine „Odyssee“  ist nur eine Novelle, worin er die angeblichen Irrfahrten des Odysseus beschreibt auf seiner Rückkehr der   Plünderung von Trojas.

Wir beschäftigen uns hier mit einem Mythos, d.h. mit einer Anekdote, die sich nur auf einem Umriß von wahren Kriegsgeschichten basiert. Die Worte, die Homer uns von Zeus überlieferte, sind also nur seine eigener Vorstellungswelt entsprungen. Wenn wir daraus etwas über Gott ableiten können, dann höchstens  seine subjektive Vorstellung von dem, was der Schöpfer möglicherweise selbst gesprochen haben könnte, obwohl Homer nicht einmal für sich selber in Anspruch nimmt, daß er gültige Worte des Schöpfers des Universums  wiedergegeben habe. In unseren Nachforschungen nach Worten und Taten, die der Schöpfer wirklich geäußert und getan hat, gilt es zu unterscheiden zwischen Mythen, die menschlicher Vorstellungskraft entsprungen sind, und sachlicher Geschichtsschreibung über Ereignisse, die sich im Laufe der Zeit tatsächlich abgespielt haben.

Die Buddhistische Schriften

In unserer Untersuchung  verbaler Kommunikation des Schöpfers mit den Menschen, müßen wir also die rein literarischen Fantasieerzeugnisse der griechischen und lateinischen Mythen beiseite legen. Wenden wir uns  uns stattdessen einigen der hervorragenden Persönlichkeiten zu, die für Millionen als religiöse Führer gegolten haben - Männer, die behaupten, daß sie in der Lage seien, uns einiges erzählen zu können von der hintergründigen Realität des Universums.

Einer dieser Männer lebte ca 500 vor Chr., und ist von Unzähligen verehrt worden als ein zuverlässiger religiöser Führer.  Die Basis seiner Authorität liegt in seiner eigenen Erfahrung. Sie zeigt sich in den folgenden Zitaten aus buddhistischen Schriften: „Als der Großer Seher begriffen hatte, daß es keine Unschuld gibt,- wie auch immer-, haben auch die „Karma-Entwicklungen“ aufgehört. -  Erst dann  hatte er  eine volle Kenntniss über alles, was zu erkennen ist, erreicht. Und so hatte er sich von der Welt gelöst wie ein Buddha. Er hatte die acht Stufen der transedentiellen Verständnisse durchgangen und schnell ihre höchste Stufe erreicht.Von dem Gifpel der Welt herunterschauend konnte er nirgendwo ein „Selbst“ entdecken.  So wie Feuer, nachdem der Brennstoff verbraucht und verbrennt ist, sich legt , so wurde er ruhig und zufrieden. Er hatte die Perfektion erreicht und überlegte bei sichselbst: ’Diese müßte der wahren Weg sein, den schon  so viele großen Seher aus die Vergangenheit beschritten haben, die sowohl die Höhen und als auch dieTiefen gesehen und erkannt haben, und  dadurch auf die letztgültige und wahre Wirklichkeit zugeschritten sind. Und ich habe sie erreicht!“4

 Die Rede ist hier natürlich von Buddha . Aber kannst Du aus diesen Worten etwas ableiten  oder eine Hinweis bekommen auf den Schöpfer? In Wahrheit erwähnt Buddha  den Schöpfer sehr wenig . Und tatsächlich, es ist sehr zu bezweifeln, ob er wirklich an einen  persönlichen, realen Schöpfer geglaubt hatte.Er betrachtete Gott eher als eine Zustand der durch Erfahrung zu erreichen währe. Auf einen Punkt gebracht: Buddha lehrte eine Methode der Tranzedenten Meditation (TM), die  Menschen helfen sollte, sich (seelisch und körperlich) anzupassen an eine unvollkommene Welt. Darauf hatte legte er den Nachdruck, und weniger auf den Anspruch, uns vermittlen  zu können, was die Gedanken des Schöpfers sind.

      Jedoch gibt es  noch ein größeres Problem mit den buddhistischen Schriften. Die Buddhisten pflegen ein anderes Verhältniss zur Geschichte zu haben als die westlich denkenden Menschen. Das hat zur Folge, daß sie überhaupt keinen Unterschied machen zwischen dem, was 500 vor Chr., und dem, was in den danach folgenden 1500 Jahren geschrieben worden ist. Deshalb sind sogar die originalen Aussagen des Buddha schwierig zu unterscheiden von einer Mischung von Kommentaren und Mythen,  zusammengetragen  in  325 Tibetanische Bänder . Auf der Suche nach der verbalen Kommunikation unseres Schöpfers mit uns Menschen, müßten wir also die nicht geschichtlichen Auslegungen über das Geistesleben ignorieren. Dies sind nämlich typisch für die Buddhistischen Schriften, die wir in eine Mischung frühere und spätere Kommentare vorfinden.

Der Koran

 Jetzt wollen wir uns einigen Schriften zuwenden, die einen Unterschied deutlich machen zwischen den originalen Aufzeignungen und den spätere Kommentaren, die diese begläubigen. Um das Jahr 610 nach Chr., ein Mann, mit Namen Mohammed, war in einen tiefen Schlaf versunken, oder in Trance versetzt worden, als der Engel Gabriel zu ihm kam und ihm ansprach mit: ‘Rezitiere!“  Und er antwortete: „Was soll ich rezitieren?“  Die Anweisung wurde so lange wiederholt bis der Engel sagte: “Rezitiere im Namen deines Herrn, des Schöpfers, der die Menschheit aus Blutgerinsel geschaffen hat. Rezitiere! Dein Herr ist die Großzügigkeit in Person, der den Menschen durch seine Schriften Dinge gelehrt hat, die sie nicht gewusst haben.’ Als Mohammed aufwachte, schien es ihm,- so wurde uns überliefert-,  „diese Worte in seinem Herzen eingraviert zu sein.“5

Laut  moslemischer Tradition war das der Anfang der Offenbarungen, die Mohammed von nun an ununterbrochen von Gott empfangen zu haben glaubte. Sie sollten in Erinnerung bleiben bei anderen Menschen, bis sie schließlich offiziell in einer Schrift zusammengetragen wurden. Das war ca 650 nach Chr. Darin erzählt uns Mohammed: „Das Höchste Wesen  ist gnädig und versöhnlich gestimmt, streng in Vergeltung und Gerechtigkeit. Er fordert Glaube an seinen Propheten Mohammed .“ Woher hatte Mohammed diese Informationen? Offensichtlich bezog er diese aus den originalen Schriften  des Alten Testaments der Bibel, wodurch er angeblich die Menschheit zurückrief zu der Religion Abrahams.

Das Übrige jedoch, hatte er abgeleitet aus subjektiven und mystischen Erfahrungen, die sogenannten „Visionen und Offenbarungen“. Gibt es für uns eine Möglichkeit,  diese Einsichten zu bestätigen, als kämen sie tatsächlich von dem Schöpfer? Es ist unmöglich, in einen menschlichen Geist einzudringen  und darüber zu urteilen, ob die darin enthaltenen Gedanken und Ideen von der Außenwelt bezogen wurden oder  aus seinen eigenen Vorstellungen und Phantasien geflossen sind. Mit anderen Worten: Mohammed’s Ideen könnten sehr wohl auch nur seinem eigenen Geist entsprungen sein. Wir haben keine Möglichkeit, das zu beurteilen, denn wir sind  unseren menschlichen, subjektiven Erfahrungen ausgeliefert.

War dieser Mann in bestimmter Hinsicht einzigartig? Verfügte er vielleicht deswegen über Einsichten die ein „normaler Mensch“ nicht hat? Mohammed stritt alle Macht ab, Wunder wirken zu können. Dazu kommt noch, daß er verwickelt war in allerhand rachsüchtige und sündhafte Vorfälle und schließlich starb wie Buddha, Homer und jeder gewöhnliche Mensch.

Anders gesagt: die meisten angeblich „heiligen Schriften“,  die angesehen wurden als Mitteilungen Gottes an die Menschen, sind entweder Schöpfungen literarischer Dichtung,- zu sehen als  nicht-historische Ablagerungen von übersinnlichen Kommentatoren-, oder sie sind subjektiv gefärbte historische Berichte.  Es ist nicht möglich, aus diversen Quellen historische Beweise dafür zu finden, daß bestimmte Taten oder Worte wirklich Gott zuzuschreiben sind.

Ist das Neuen Testament Geschichte?

Ja! In den Jahren 26-29 nach Chr.  durchwanderte eine ganz besondere und einmalige Person das Land Palästina. Wie er war und was er tat wurde beobachtet und  weitererzählt von einer Gruppe von Männern und Frauen, die täglich mit ihm zusammen waren.  Ihre Berichterstattung über das Leben und Wirken dieses Mannes existiert bis zum heutigen Tag. Wir kennen sie aus den Evangelien in den neutestamentlichen Schriften der Bibel. Aus diesen Berichten geht deutlich hervor, daß dieser außergewöhnliche Mann namens Jesus lehrte und handelte,  wie es nur der Sohn Gottes vermag. Auch wird berichtet von seinem Tod, und  daß Er ein paar Tage danach  seinen Jüngern innerhalb von 40 Tagen an unterschiedlichen Orten lebendig erschienen ist. Mit seinem Tod, seiner leiblichen Auferstehung und seiner Auffahrt zum Vater hatte er erwiesen, daß er als Gottes Sohn tatsächlich das Höchste Wesen , Gott, in menschlicher Gestalt war.
Viele fragen: „Aber wieso kommt es , das dieses Neue Testament sich so abhebt von den griechischen und hinduistischen  Mythen so wie den Buddhistischen und Islamistischen Schriften?“ Einfach deswegen, weil diese Geschichten in den Evangelien absolut wahr und verlässlich und  KEINE Mythen sind! Wie können wir davon so absolut überzeugt sein?

Rechenschaftsberichte von Augenzeugen sind vorhanden

        Viele der Schriftsteller des Neuen Testaments haben Jesus wirklich gesehen und mit ihm gelebt. Petrus, Johannes und andere waren zeitgenössische Augenzeugen - nicht Leute, die es nur vom Hörensagen wußten. Sie haben mit ihren eigenen Augen gesehen wie Jesus Leprosen heilte; sie waren auch dabei, als er später  mit Nägeln  durch seine Hände  und Füße ans Kreuz geschlagen wurde. Einer von ihnen durfte nach Jesu Auferstehung sogar seine Finger in die Wundmale in seinen Händen und an seiner Seite legen, als er sich einer Gruppe von Jüngern offenbarte. So schreibt Petrus später: “Wir haben euch doch keine schönen Märchen erzählt, als wir euch von der Macht unseres Herrn Jesus Christus und von seinem Wiederkommen berichteten. Mit unseren eigenen Augen haben wir ihn in seiner großen und ganzen Herrlichkeit selbst gesehen. Gott, der Vater, hat ihm diese Ehre und Macht gegeben. Als Jesus mit uns auf
dem Berg war, haben wir selber die Stimme Gottes vom Himmel gehört: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich meine Freude habe.’ “6

Aber verfügen wir allein über die Worte derer, die bezeugen, daß sie dabei gewesen sind? Nicht im Geringsten! Es gibt hunderte geschriebener Hinweise aus diesen Tagen, die uns bestätigen, daß Petrus, Johannes, Paulus, Lukas und die anderen  Autoren des Neuen Testaments  bekannte Persönlichkeiten ihrer Zeit waren. In seiner öffentlichen Verteidigung vor König Agrippa sagte Paulus: „Der König, zu dem ich in aller Offenheit spreche, kann das bestätigen. Ich bin überzeugt das er davon (nämlich von Jesu Kreuzigung, Tod und Auferstehung)  erfahren hat, denn schließlich ist das nicht in irgendeinem verborgenen Winkel der Welt geschehen!“ 7 In seinem Brief an die Christen in Korinth erklärt er, daß Jesus  nach seiner Auferstehung mehr als fünfhundert Brüdern zur gleichen Zeit erschienen war, „von denen die meisten heute noch leben; einige sind inzwischen gestorben“. 8. Und all die unzähligen, vielen Hinweise auf Paulus in div. Briefwechseln aus jenen Tagen bestätigen, daß sowohl die Augenzeugen, als  die Dinge worüber sie geschrieben hatten, der Wahrheit entsprechen. Die von Clemens, Barnabas und Ignatius verfassten Schriften aus dem ersten Jahrhundert sind voll mit Hinweisen auf die aus erster Hand geschriebenen Berichterstattungen der Augenzeugen Jesu. 9

Sogar die darauf folgenden Generationen haben ihre Begegnungen und persönlichen Gespräche mit  Augenzeugen Jesu, dem Sohn Gottes, aufgeschrieben. Einige davon sollen im Folgenden zitiert werden:

: Papias, geboren im Jahr 60 nach Chr., berichtet, was der alte Apostel Johannes ihm mitgeteilt hatte über die schon damals verfassten Evangelien: „Markus hatte es von Petrus überliefert bekommen.  Er hat alles, was ihm davon im Gedächtnis geblieben war, genau niedergeschrieben. Er konnte es aber nicht chronologisch wiedergeben, was Jesus tat und lehrte, weil er selbst nie den Herr gehört hatte. Gehörte er doch nicht zu den Jüngern der ersten Stunde, sondern hatte sich später, wie ich schon erwähnte, Petrus angeschlossen. Der wiederum hat sich in seinen Lehren  auf solch eine Weise ausgedrückt, daß er den unmittelbaren Bedürfnissen seiner Zuhörerschaft entgegenkommen konnte. Dadurch vermied er eine verbindliche Schilderung  der Gespräche, die Jesus geführt hatte. So kann man sagen, daß der Evangelist Markus, in seinen Erzählungen keine Fehler gemacht hat beim aufschreiben der Einzelheiten, an die er sich erinnern konnte. Denn er war nur auf eins bedacht: nämlich kein Detail auszulassen von allem, was er gehört hatte. Deshalb wollte er nichts behaupten, was nicht mit der Wahrheit übereinstimmte.“10

Irenaeus lebte bis 203 nach Chr. Er berichtete, wie Polycarpus (gest. 154 n. Chr.) seine Kontakte mit dem Apostel Johannes und mit den Übrigen, die den Herrn gesehen hatten, beschrieben hatte und  diese Beschreibung in Zusammenhang bringen wollte mit den Worten, die sie gesprochen hatten. Dabei hat er alles, was er von ihnen über den Herrn gehört hatte, miteinander in Zusammenhang gebracht, den bereits vorhandenen Schriften entsprechend: - Die Wunder, die Jesus getan und seine Lehre, die er verkündigt hatte. All das, was  die Augenzeugen  über ‘das Wort des Lebens’ ihm mitgeteilt hatten. 11

Wir haben aber auch feindselige Zeugen

Wenn  „ das nicht in irgendeinem verborgenen Winkel der Welt geschehen ist“, weisen sogar  feindselige Historiker auf dem Tod und die Auferstehung von Jesus von Nazareth hin! Und das tun sie :nicht-biblische, nicht-christliche Historiker wie Porphyrus, Celsus, Flavius Josephus, Plinius . Sie alle bestätigen daß die neutestamentlichen Autoren wahrheitstreu über die Vorkommnisse berichten die sie selber, bei ihrer Einreise in Palästina, beobachtet hatten.

Tacitus, der führende Historiker des römischen Kaiserreichs schreibt: „ Der Urheber dieses Namens („Christen „) war kein anderer als der Christus, der unter der Herrschaft von Tiberius  eine schwere Bestrafung erdulden musste durch den Prokurator Pontius Pilatus.“ 12. Während der jüdische Historiker Flavius Josephus schreibt: „  Es gab in dieser Zeit einen weisen Mann, Jesus, - wenn es uns überhaupt gestattet ist, ihn einen Mann zu nennen,  weil er große Wundertaten verrichtet hatte -  ein Lehrer von großem Format, so wie von solchen die sich leicht tun die Wahrheit zu ergründen. Viele jüdische Autoritäten, aber auch Heiden , zog er an seine Seite. Er war der Christus;  und wenn auch Pilatus, aufgehetzt durch die führenden Autoritäten unter uns, ihn zur Kreuzigung verurteilt hatte. All denen die ihn von Anfang liebten, ließen ihn nicht im Stich, weil er drei Tagen danach ihnen lebendig erschienen war........“13

      Die offene Art der Berichterstattung und die objektive Beurteilung der Fakten, so wie Paulus und Petrus, und auch die anderen sie beschrieben haben, wurde am meisten klar bewiesen durch die Aussagen von Tertulius, dem Gerichtskonsul, der bekannt war mit den römischen Archiven. So auch bei Tiberius. Während seiner Zeit wurde der Namen „Christen“  das erste Mal gebraucht. Er bekam geheime Informationen aus Palästina über die Geschehnisse, die deutlich die Wahrheit über die Götttlichkeit von Christus ans Licht gebracht hatten. Darauf brachte er die Sache vor den Senat, aus eigener Überzeugung im Vorteil von Christus. Der Senat, der sich nicht positiv für ihn entscheiden konnte, verwarf Tiberius’ Vorschlag. Der Cäsar hielt sich an diese Meinung, und drohte  Todesstrafe an gegen alle, die  Anklage erhoben gegen die Christen.“14

Keine andere klassische Geschichte verfügt über mehr detaillierte  Bestätigung als diese Augenzeugenberichte!

Wir besitzen zuverlässige Handschriften dieser Berichten

Ein Mythos ist eine „ erdichtete Erzählung, die basiert ist auf Bruchteilen einer Wahrheit.“. Die Art von Geschichten die z.B. noch hunderte Jahre nach dem Tod von Buddha oder Socrates erzeugt wurden , gehören dazu.
Wie können wir feststellen daß, das, was wir lesen im Neuen Testament, auch wirklich durch Augenzeugen geschrieben wurde? Wie können wir sicher sein daß sie, ihre Anhänger, oder sogar noch spätere Generationen nicht übertrieben , oder die Geschichten  über das Leben Jesu nicht geschminckt hatten, so wie viele andere Bewunderer es mit ihren antiken Helden machen?

Schriftbeweise für die Klassiker

Die auf der Hand liegende Voraussetzung für die Entwickling  eines Mythos ist Zeit - Es ist die Zeit, gegeben sowohl an Augenzeugen als an ihre Berichterstattungen, daß sie erst gestorben sein müßten, damit neue und überzogene Berichte geschrieben werden konnten. Das war die Sache mit Cäsar und seinem „ Gallenischen Krieg“.  900 Jahren schon lagen zwischen dem Moment daß Caesar seine Erzählung schrieb und dem Datum von unserem frühesten Manuskript worüber wir verfügen können. 900 Jahre, in welchen unterschiedliche Schriftsteller, das Manuskript umkrempeln und verschönern konnten, um so ihre eigene Version, die sie daraus gemacht hatten, weiter zu geben. Dabei war das Original erst vernichtet worden.

Sogar, wenn sie diese nicht vorsetzlich vernichtet hatten, hätte der Zahn der Zeit  wohl dafür gesorgt, daß das menschliche Auge grobe Fehler macht beim Lesen der schon beschädigten, zerfetzte Papyrusrollen. Auf diese Weise passierte es, daß Nachahmer die Worte unterschiedlich abschrieben, wodurch dann wieder viele Varianten des originalen Manuskript entstehen konnten. Deswegen ist die älteste Abschreibung wohl die meist ähnliche zu dem Original, und daß die meist akuraten Lesung der frühesten Handschriften wohl diese ist, wovon die größte Mehrzahl der Manuskripten Zeugnis geben.

Leider basiert Caesar’s „Gallenischen Krieg“ auf nur zehn solcher Manuskripte, und die frühesten sind 1000 Jahren, nachdem er diese Geschichte geschrieben hatte, datiert. Deswegen geben spätere Handschriften viel Raum für die Entstehung und Entwicklung eines Mythos, und die wenige Schriften die vorhanden sind, geben genügend Möglichkeiten für irriges Kopieren. Jedoch Generationen von Wissenschaftler akzeptieren Caesar’s Geschichte als absolut verlässlich.

Auch stellen sie keine Untersuchungen an nach Plato’s „ Republik“, über die wir verfügen können. Hiervon gibt es nur sieben Manuskripte, wovon das älteste eine Kopie ist, die erst 1200 Jahre später verfasst wurde.
Solcher Umgang mit Manuskriptbeweisen ist als positiv bewertet worden, weil die Kopien der Klassiker, so wie wir diese kennen, verlässliche Reproduktionen sind der Werke, die die damaligen Autoren geschrieben hatten. Auf dieser Weise nehmen wir auch die Echtheit von Herodotus’ „Geschichte“ an, auf Grund von acht Handschriften, wovon die füheste erst 1300 Jahre nach seinem Tod datiert ist. Dasselbe gilt auch für die Werke des Aristoteles. Davon gibt es fünf Handschriften, wovon die älteste 1400 Jahren, und von den zwei Manuskripten der Werke des Lucretius  das älteste erst 1100 Jahren später datiert wurden.

Manuskriptbeweise die die Klassiker und das Neue Testament mit einander vergleichen

Author When Written Earliest Copy Time Span No. of Copies
Plato 427-347 B.C. 900 A.D. 1,200 yrs. 7
Tacitus 100 A.D. 1,100 A.D. 1,000 yrs. 20
Ceasar 100-44 B.C. 900 A.D. 1,000 yrs 10
Livy 59 B.C.-17A.D. --- --- 20
Pliny 61-113 A.D. 850 A.D. 750 yrs. 7
Thucydides 460-400 B.C. 900 A.D. 1,300 yrs 8
Suetonius 75-160 A.D. 950 A.D. 800 yrs 8
Lucretius Died 55 or 53 A.D. --- 1,100 yrs 2
Euripedes 480-406 B.C. 1,100 A.D. 1,500 yrs 9
Aristotle 384-322 B.C. 1,100 A.D. 1,400 yrs 5
New Testament 48-100 A.D. 125 A.D. 25 yrs 4,000

SCHRIFTBEWEISE FÜR DAS NEUE TESTAMENT

          Was ist der Schriftbeweis für die Authentizität der Geschichte so wie diese wiedergegeben wird im Neuen Testament? Das älteste übriggebliebenen  Manuskriptteil worüber wir verfügen, ist nicht  1400 Jahren nach dem Original, so wie bei Sophocles oder bei Plinius, sondern nur 35 Jahren danach verfasst worden! Ein Teil des ‘Evangelium nach Johannes’ wird in einer Bibliothek in Manchester (England) aufbewahrt und ist datiert 125 n.Chr. - Das sind nur 35 Jahren  nachdem Johannes das Leben von Jesus beschrieben hatte in seinem Bericht. Mit anderen Worte : einige Zeitgenossen des Johannes könnten noch am Leben gewesen sein, als seine Überlieferung von Hand zu Hand weitergegeben wurde!!

Es gab einfach keine Zeitspanne, die lange genug gewesen wäre, um die Fakten, betreffend des Leben Jesu, in „ die Vergessenheit geraten zu lassen“,  und auch keine mythologische Erdichtungen davon im Umlauf zu bringen . Mehr noch, der Text dieses Teilstücks des Johannes Evangelium wurde von drei bedeutenden Handschriften bestätigt,  die den größten Teil der Bibel  beinhalten .  Es sind: der Codex Alexandrinum, der Codex Vaticanum, und der Codex Sinaiticum, datiert  350-450 n.Chr.,
viel früher als das älteste Dokument von einer der klassische Autoren.

Aber wie viele solcher Manuskripten gibt es zwischen 125-1100 ? Wie wir schon gesehen haben, desto mehr antike Handschriften man hat, desto größer ist die Chance, daß man darin Schreibfehler entdecken kann von denen, die die Manuskripte abgeschrieben hatten, . Gibt es 8 davon bei Suetonius oder 10 bei Artistophanus oder sogar 20 bei Livius?
Und 4000 griechischen, und 8000 lateinischen Handschriften der Bibel sind in Umlauf gebracht, datiert zwischen 125 und 1100.

 Papyrus Fragment von Johannes 18, 31-33, das sich in der  John Rylands Bibliothek, Manchester,England, befindet) Seihen großer.

Keine Schrift der antiken Geschichte ist so verlässlich und überzeugend wie die, die das Neue Testament beschreibt; Keine vergleichbare Geschichte ist durch soviele Handschriften aus derselben Zeit bestätigt worden. Keine andere Geschichte ist solcher intensiven literarischen, textlichen, historischen, rechtlichen und theologischen Untersuchungen unterworfen worden, und dabei so unversehrt geblieben, wie diese. Nur bestimmte Betonungen und Variationen in Schreibweisen sind debattiert worden durch namhafte Wissenschaftler, und diese betreffen meistens nur ein Bruchteil des gesammten Neue Testaments.  Würde das Neuen Testament keine zuverlässige Geschichte beinhalten, die wir als zuverlässig und glaubwürdig annehmen können, dann gilt dasselbe sicherlich von allen anderen antiken Geschichten! Wenn wir behaupten das Neuen Testament sei Mythos, dann  die Inhalt der übrige Geschichtschreibungen insgesamt erst recht nicht!

 Codex Sinaiticus,  datiert 350 A.D., Brittisch Museum, London, England. Seihen großer.

Aber die Tatsache ist, wo es in Wirklichkeit Cäsar, Plato und Tacitus haben gegeben , gleicherweise die detaillierte Berichterstattung über das wirkliche Leben Jesu,- wie beschrieben  im Neuen Testament-, auf absolute Wahrheit beruht. Jeder von uns hat sich dieser Erkenntniss zu stellen, daß vor 2000 Jahren ein Mann, mit Namen Jesus, auf der Erde gelebt hatte, der nicht nur vollkommen war, aber auch Macht über Krankheitserreger  und Funktionsweisen der Natur hatte. Er konnte einfach nicht liquidiert werden. Und Er sprach und lebte als der Sohn Gottes!!

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  1. Bennet, Lincoln, The Universe and Dr. Einstein
    (New York, Wm. Sloane Associates, 1957) p.95

  2. Darwin, Charles, The Origin of Species
    (Chicago, Great Books to the Western World, 1952) p.243.

  3. Homer's Odyssey, Book 1.

  4. The Acts of the Buddha: Cando 12 .

  5. The Koran, (Penguin) Introduction.

  6. II Peter 1:16-18.

  7. Acts 26:26.

  8. I Corinthians 15:6.

  9. McDowell, Josh, Evidence That Demands aVerdict, p.66.

  10. Eusebius, Ecclesiastical History.

  11. Foakes-Jackson, History of the Christian Church to 450.

  12. Tacitus, Annals: Book 15:44.

  13. Josephus, Antiquities.

  14. Tertullian, Apology, Chapter 5.